Sketch and skate

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Manchmal muss man bekloppt sein, oder: go out and play

Heute wieder glücklich und voller Vorfreude von der OFFF aus Barcelona zurückgekehrt. Wieso Vorfreude? Barcelona ist doch toll, oder? Ja, Barcelona war toll, die OFFF war toll, aber was Neues anfangen ist noch viel toller. Ich hatte mir nämlich am Wochenende vor Barcelona ein Board bestellt. Und es ist mein erstes Board und ich stand noch nie auf einem – weder Snowboard, noch Wakeboard und erst recht kein Skateboard. Ich hab nämlich Angst vorm Fallen, vor Schmerzen, vor Brüchen, vor allem möglichen… Und dabei hätte ich skateboardfahren immer gerne gekonnt, aber nachdem ich in der Grundschule in der 3. Klasse im Hochsommer vom Pedalo gefallen war, mir das rechte Handgelenk gebrochen hatte und die kompletten Sommerferien mit Gips nicht schwimmen gehen durfte – ich hab’s natürlich trotzdem gemacht, denn ich hatte rausgefunden, dass man den Gips einfach abziehen konnte, schwimmen, abtrocknen, Gips wieder anziehen und als braves Mädchen abends wieder zuhause sitzen konnte und sich von Papa das Essen kleinschneiden lassen.

So, und jetzt, nach 25 Jahren nicht trauen, fang ich an. Das Board ist da, ich stand auch schon drauf (in der Wohnung) und bin rückwärts gerollt – da war ich nicht drauf vorbereitet und bin deshalb erst mal wieder abgesprungen. Aber ich fang jetzt an, bestimmt, ganz bald, im Dunkeln, auf der Straße, wenn keiner guckt. Und dank der OFFF werde ich wieder mehr zeichnen – sketch and skate!!!